Der perfekte Sonntag

Vor Kurzem habe ich wieder angefangen zu arbeiten. Das heißt für mich, dass ich jeden Tag um 08.00 im Büro sein muss und mich ganz anders organisieren muss, als zu Zeiten meines Master-Studiums. Die Umstellung fällt mir gerade gar nicht sonderlich leicht, schließlich hatte ich mich an ein selbstbestimmtes Leben und viel freie Zeiteinteilung gewöhnt.

Daher ist das Wochenende für mich wieder verstärkt in den Vordergrund gerückt. Die Zeit am Samstag und Sonntag nutze ich, um meine Batterien wieder aufzutanken und Kräfte zu sammeln. Und natürlich um zu schreiben 😉

Da ich selbst weiß, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, von einem Tag auf den anderen zu entspannen und loszulassen, habe ich dir mal aufgeschrieben, wie mein Sonntag so verlaufen kann. Vielleicht kannst du ja das ein oder andere Ritual für dich entdecken.

Sonntag Morgen: Beginne den Morgen mit einem großen Glas Wasser.

Zünde eine Kerze an.

Setz dich in deinen Lieblingssessel oder auf die Coach und meditiere für ein paar Minuten. Ich nutze hierfür am liebsten die geführten Mediationen des Insight Timers (App).

Praktiziere 10 Minuten Yoga oder Pranayama.

Mach dir ein warmes Frühstück. Mein Lieblingsfrühstück am Sonntag ist derzeit der Dinkelbrei von Alnatura, den ich einfach nur mit warmer Pflanzenmilch übergieße und mit Zimt und Himbeeren mische.

Lies ein paar Seiten eines guten Buches. Ich lese derzeit gerade Chuck Spezzano und kann seine Bücher nur empfehlen.

Unordnung? Nimm dir ein paar Minuten Zeit und räume soviel auf, dass du dich wohl zu Hause fühlst!

Mach es dir gemütlich – vielleicht hast du ja Lust noch ein bißchen weiter zu lesen!

Stell die Waschmaschine an.

Sonntag Mittag: Leg dich nochmal hin für einen Mittagsschlaf 🙂

Mach dir einen Kaffee.

Sortiere 5 Dinge aus deiner Wohnung aus, die du nicht mehr brauchst und von denen du dich schon lange trennen wolltest.

Bring den Müll raus.

Schau eine Folge deiner Lieblingsserie online. Ich liebe derzeit New Girl!

Iss ein Stück Schokolade oder etwas Obst.

Arbeite etwas an einem Projekt, dass dir Spaß macht (bei mir ist es z.B. bloggen).

Mach eine kleine Radtour in der Natur.

Besuch deine Eltern oder deine/n liebsten Freund/in.

 

Mach dir ein Abendessen, dass dich satt und glücklich macht (z.B. meine Buddha Bowl).

Sieh dir den Sonnenuntergang an.

Schreib 3 Dinge in ein kleines Notizbuch, für die du heute dankbar bist.

Schalte dein Smartphone und den Laptop aus.

Nimm dir Zeit, dich fürs Schlafengehen vorzubereiten.

Gehe früh schlafen. Visualisiere deinen größten Wunsch, bevor du einschläfst.

Und nun: Gute Nacht 🙂

 

Warum Yoga das Leben leichter macht

Als mich meine damalige Unifreundin vor sechs Jahren zum ersten Mal mit zu einer Yogastunde nahm, war mir nicht bewusst, wie Yoga über die Jahre mein Leben verändern würde – allem voran die Einstellung dazu. Aber woran liegt das eigentlich, dass gerade die ganze Welt von einem Yoga Hype besessen scheint? Esoterik versus Turnstunde. Ich verrate dir, welche positiven Dinge Yoga in mein Leben gebracht hat und warum es ein enormes Potenzial hat Yoga in jungen Jahren auszuprobieren.

Warum Yoga klügere Fitness ist

Yogastile gibt es viele. Vom klassischen Hatha Yoga, über Jivamukti-, Kundalini- bis hin zu Acroyoga. Sie alle haben gemeinsam, dass sie auf dem Prinzip von Anspannung und Entspannung aufbauen. Üblicherweise wird eine Haltung (im Yoga „Asana“ genannt) über einen kurzen oder längeren Zeitraum gehalten, um danach die Muskeln wieder zu entspannen. Im statischen Hatha Yoga ist dies besonders beliebt: Haltung – Entspannungsphase. Nächste Haltung – nächste Entspannungsphase. Dies mag übertrieben klingen, schlussendlich führt es jedoch dazu, dass der Körper mit weniger Muskelkater reagiert, denn die dafür verantwortliche Milchsäure kann vom Körper in den Entspannungsphasen besser abgebaut werden. Für mich war der Vorteil ziemlich schnell klar: Nach jeder Stunde fühlte ich mich zwar ausgelastet, aber nicht total verausgabt, im Gegenteil: Ich hatte mehr Energie als vor der Stunde. Im Vergleich: Nach einer Stunde „Bodyshape“ wollte ich danach nur noch eins, möglichst viel essen und schlafen. Auf lange Sicht führten konventionelle Fitnesskurse bei mir daher eher zu Frust und Heißhunger.

Yoga hilft dir bessere Entscheidungen zu treffen

Yoga ist ein jahrtausendaltes Übungssystem für Körper und Geist. Der Geist oder wenn man so will die Psyche ist also ein wichtiger Teil dieses Übungssystems. Um es mal ganz genau zu nehmen: Eigentlich haben die Menschen damals Yoga nur praktiziert, um länger meditieren, also sitzen zu können. Stundenlange Meditationspraxis erfordert einen starken Rücken, daher war Yogapraxis auf der Tagesordnung. Noch heute sind Meditation und Yoga stark miteinander verbunden. Viele Yogalehrer integrieren meditative Element in ihre Yogastunde, sodass du nicht nur etwas für deinen Körper tust, sondern auch lernst, Gedanken auszuschalten und/ oder in positive Bahnen zu lenken. Bei mir hat das dazu geführt, dass ich in stressigen Situationen gelassener reagiere und Entscheidungen mit einem klareren Kopf treffe.

Yoga + Uni = ♥

Das Studium kann Nerven kosten, da kann es helfen ein Mittel zu kennen, welches einen wieder runter bringt. Gerade in stressigen Zeiten, in denen man meint, keinerlei Zeit zu haben, tut es gut seine Matte auszurollen und Yoga zu praktizieren. Denn oftmals kreisen die Gedanken und man weiß vor lauter Aufgaben nicht, wo man anfängt. Nach einer Yogastunde fühlt sich nicht nur der Körper flexibler und besser an, sondern auch der Kopf ist klarer und kann neue Informationen wieder besser aufnehmen. Die ideale Mischung besteht für mich aus Yoga und Meditation, dabei muss das gar nicht lange dauern. 10 Minuten Meditation am Tag reichen aus, um entspannter und aufnahmefähiger durchs Leben zu gehen.

In diesem Sinne: Om Shanti 😉